Bilder von der Veranstaltung „Do-It-Yourself Feminismus am Beispiel von Ladyfesten, Radical Crafting und Cyberfeminismus“

Red Chidgey on DIY feminism

Red Chidgey

Bettina Mooshammer and Eva Trimmel about „Ladyspace“

Steffi Müller on radical crafting (and her own DIY fashion, as seen here)

A creation by Steffi Müller (from her presentation)

Christine Pavlic

Das Radikale Nähkränzchen (from Christine Pavlic’s presentation)

A creation by Christine Pavlic (from her presentation)

The amazed audience

Verena Kuni’s presentation

Debi Withers

Sonja Eismann, Eva Trimmel, Verena Kuni, Stephanie Müller, Bettina Mooshammer, Red Chidgey, Debi Withers, Christine Pavlic.
THANKS TO EVERYONE FOR PRESENTING AND PARTICIPATING!
Add comment Januar 28, 2009
Bilder: Die gegenwärtige Frauenbewegung in Musik und Kunst

Hildegard Fraueneder

Anna Voswinckel

Rosa Reitsamer

Isabell Reiss

Reni Hofmüller


Rosa Reitsamer, Reni Hofmüller, Hildegard Fraueneder, Isabel Reiss, Sonja Eismann, Anna Voswinckel, Elke Zobl
Add comment Januar 28, 2009
Bilder Veranstaltung: Feminist self-publishing and media activism (Okt. 208)

Jenny Gunnarsson Payne, Sonja Eismann, Elke Zobl, Kim Schwenk


Kim Schwenk

Kim Schwenk

Marissa Lobo from MigraZine and Rafaela Drazic from UnZine


The zine workshop!

Kim typing away….

Elke Zobl and Rafaela Drazic

Rafaela Drazic, Kim Schwenk, Sonja Eismann, Elke Zobl, Jenny Gunnarsson Payne
Add comment Januar 28, 2009
10. Dezember 2008, 13–17:30: Do-It-Yourself Feminismus am Beispiel von Ladyfesten, Radical Crafting und Cyberfeminismus (in Englisch)
Mit
Verena Kuni, Frankfurt am Main (Craft’n Code, www.kuni.org/v/)
Red Chidgey, UK (Feminist Action Forum, Ladyfest Archive, www.redchidgey.net),
Stephanie Müller, München (ragtreasure und Ladyfest München, www.ragtreasure.de/, www.ladyfestmuenchen.org/),
Bettina Mooshammer und Eva Trimmel, Wien/Berlin (Ladyspace Projekt, http://ladyfestwien.org/),
Christine Pavlic, Linz/Innsbruck (Radikales Nähkränzchen),
Debi Withers, England (www.debi-rah.net/),
Sonja Eismann, Wien/Berlin und
Elke Zobl, Salzburg/Wien.
Wo: ACHTUNG ORTSWECHSEL!
HS 2.04 Eingang Kapitelgasse 5 – OG 2, FB Kunst-, Tanz- und Musikwissenschaft verlegt!
Freier Eintritt!
Wir bitten um Anmeldung eine Woche vor den Veranstaltungen unter elke@grassrootsfeminism.net. Informationen unter: http://thirdwavefeminism.wordpress.com/
Mit Unterstützung des Büros für Frauenfragen & Chancengleichheit des Landes Salzburg, des Landes Salzburg (Kunst- und Kulturförderung) und des Frauenbüros der Stadt Salzburg.
BIOGRAPHIEN:
Red Chidgey is a DIY feminist historian who is interested in connecting the work of today’s cultural activism – such as zines, Ladyfest, queer festivals – to the actions and ideals of the Women’s Liberation Movement. She co-organised Ladyfest Brighton 2005, co-founded the Feminist Activist Forum in 2007, and is currently working with Elke Zobl on a transnational anthology of DIY feminist, anti-racist zines. www.redchidgey.net and www.feministactivistforum.org.uk
Bettina Mooshammer, Architekturstudium an der TU Wien, (Ladyfest-Doku Berlin 04, Filmprojekt „Schwarzer Kanal“ Berlin) arbeitet gemeinsam mit Eva Trimmel zum Thema Ladyspace – Feministische Raumpraktiken. Lebt in Berlin. www.myspace.com/ladyspace00
debi withers has been involved in feminist, queer, d.i.y activism in the uk for the past four years, organising numerous club nights, workshops and ‘happenings’. She a founder member of the fag club collective, the feminist activist forum and also plays guitar and sings in the punk band drunk granny.
Sonja Eismann arbeitet als Publizistin und Kulturwissenschaftlerin in Berlin/Wien zu weiblichen Repräsentationsformen in der Popkultur. Sie ist Herausgeberin des Sammelbandes „Hot Topic. Popfeminismus heute“ (2007).
Elke Zobl (Salzburg/Vienna, Austria) holds a doctorate in Art History (Academy of Fine Arts, Vienna). She has done postdoctoral research at the University of California San Diego, USA, and currently holds a postdoctoral fellowship at the Academy of Fine Arts Vienna for the project “Young women as creators of new cultural spaces”. Since 2001 she is running the web site “Grrrl Zine Network“ (www.grrrlzines.net).
PRESENTATIONS:
the tensions that exist between transgender and feminism, demonstrating that their political interconnection is still not an obvious one for many feminists based in the UK, and perhaps, transnationally as well. The presentation will ask why this is, and will highlight the importance oflearning, dialogue and the exchange of information as a valuable feminist activist strategy. This presentation will enable participants to think and act critically about the politics of alliance, as well as introduce them to multiple activist strategies that reclaim cultural space as a space of exploration, learning, and ultimately, greater freedom.
Stephanie Müller (Jahrgang 1979) aka rag*treasure besitzt seit 2004 eine zahngelbweiße Nähmaschine. Seitdem verwandelt die studierte Kommunikationswissenschaftlerin eingefärbte Bandagen, geplatzte Fahrradschläuche und Stoffraritäten aus dem Altkleiderfriedhof in Textilunikate und pendelt zwischen ihrer Mini-WG-Zimmer-Nähzelle, Ausstellungen, Performances, Nähaktionen und Workshops. Beim Performance-Duo beißpony kommt die Nähmaschine auch mit gebrochener Nadel zum Einsatz, verstärkt und verzerrt als Krachmacher-Instrument zusammen mit diversen Spielzeuginstrumenten, einer Schreibmaschine, einem reduzierten Schlagzeug-Set und einem verstärktem Hackbrett. ls Teil des Münchner Kafe Kult Kollektivs veranstaltet sie auf nicht-kommerzieller Basis Konzerte. 2005 hat sie das „Kafe Kunst Fest“ ins Leben gerufen, eine Plattform für kreativen Ausbruch jenseits des institutionalisierten Kunstbetriebs, die seither einmal im Jahr in der Münchner Kulturstation „Kafe Kult“ stattfindet. In der im Ventil Verlag erschienenen Anthologie „Hot Topic. Popfeminismus heute“ hat die Modeaktivistin 2007 einen Beitrag über feministische und sozialkritische Modeprojekte veröffentlicht. Neben ihrer künstlerisch-kreativen Tätigkeit, arbeitet Stephanie Müller im Referat Medienpädagogik der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM). rag*treasure: http://www.ragtreasure.de; http://www.myspace.com/ragtreasurebeißpony
: http://www.myspace.com/crisiswhatcrysis
Kafe Kult: http://www.kafekult.de, http://www.myspace.com/kafekultKafe Kunst Fest:
http://www.myspace.com/kafekunstfest
Eva Trimmel, Architekturstudium an der TU Wien, (Ladyfest Wien 04, Quote, Pauline in Rage) arbeitet gemeinsam mit Bettina Mooshammer zum Thema Ladyspace – Feministische Raumpraktiken. Lebt in Wien. www.myspace.com/ladyspace00).
Add comment November 21, 2008
Die gegenwärtige Frauenbewegung in Musik und Kunst
19. November 2008, 14–17:30: Die gegenwärtige Frauenbewegung in Musik und Kunst (in Deutsch)
Isabel Reiss, Zürich (Kuratorin und Musikerin von Mosh Mosh, www.myspace.com/moshmosh2000. Isabel Reiss spricht von ihrer kuratorischen und ihrer Praxis als Musikerin und deren Überschneidungspunkte. Sie stellt ihre Projekte www.tunnelrecords.net und www.mosh-mosh.com vor. Weitere Beispiele von inhaltlichen „Queer“-verbindungen werden an Hand aktueller Kunst der Künstler_innen Pauline Boudry, Andrea Thal, Dimitrina Sevova, Christine Lang und Didi Neidhart angeschaut. Diese Werke wurden auch in der von Isabel Reiss (zusammen mit Anna Vosswinkel und Alice Cantaluppi) kuratierten Ausstellung Lost & Found - Von Verlusten und Strategien der kulturellen Selbstermächtigung gezeigt, die letztes Jahr in der Shedhalle in Zürich statt fand und die ebenfalls kurz vorgestellt wird. http://shedhalle.ch/dt/archiv/2007/index.shtml. Die zweite Auflage der Show läuft gerade in der Lothringer13 in München. http://laden.lothringer13.de/.
Rosa Reitsamer, Wien (Herausgeberin von New Feminsim. Worlds of Feminism, Queer and Networking Conditions, gemeinsam mit Marina Grzinic) präsentiert unterschiedliche Formen der feministischen Vernetzung im Wiener Feld der Populärmusik seit den 1970er Jahren. Waren in den 1970er und 1980er Jahren vor allem die Frauenmusikfestivals die angesagte Vernetzungsweise zwischen Musikerinnen, so sind es heute Ladyfeste, DJ-Netzwerke und queer-feministische Tage. Anhand ausgewählter Beispiele werden Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Vernetzungsformen und ihre Verhältnis zur Förderpolitik zur Diskussion gestellt.
Anna Voswinckel, Berlin (Plotki, http://www.plotki.net/cms/), stellt das Projekt „Plotki – rumours from around the Bloc“ vor, eine transnationale Kulturplattform in Mittelosteuropa, mit besonderem Augenmerk auf dessen feministischer Untergruppierung „Plotki Femzine“. http://www.plotki.net, http://plotkifemzine.wordpress.com/
Reni Hofmüller, Graz (http://renitentia.mur.at/)
„international networking/International Netzwerken“: Kontrolle über die Produktionsmittel ist eine noch immer gültige marxistische Forderung. Wer hat Zugriff worauf? Mit der Verfügbarkeit von (neuen) Technologien stellt sich dabei auch die Frage nach der Wahl der Werkzeuge: wie auswählen aus dem Berg der Möglichkeiten? Hier geht es um u.a. die Frage, wieviel Zeit habe ich zur Verfügung, um mir ein neues Werkzeug anzueignen; welche Personen habe ich in meinem Umfeld, die mich in der Aneignung unterstützen; welche Formen des Wissensaustauschs gibt es, die nichthierarisch funktionieren, also in sich einen feministischen/ emanzipatorischen/ partizipativen Ansatz tragen? Wie schauen diese Prinzipien heutzutage aus? Ist es Luxus, diese Kriterien anzulegen, oder muss ich einfach nehmen, was da ist? Es geht auch um die „richtige Wahl“: welche Informationen brauche ich, um das richtige Werkzeug wählen zu können? Welche Rolle spielt der Kontext für die Rezeption von im Internet veröffentlichten Daten? Ist es Luxus, aufgrund politischer Überlegungen vorhandene Möglichkeiten abzulehnen? Z.B. Youtube für Videos, Flickr für Photos. Anhand des Eclectic Tech Carnival möchte ich ein Beispiel einer internationalen Zusammenarbeit vorstellen, die feministische und technologische Auseinandersetzungen zusammenbringt und dem Prinzip DIT (Do-It-Together) verpflichtet ist. http://eclectictechcarnival.org/
Rubia Salgado, Linz (MAIZ, www.maiz.at) (Leider aus Krankheitsgründen abgesagt – auf diesem Weg gute Besserung!)
Hildegard Fraueneder, Salzburg (Galerie 5020)
Die Kurpräsentation soll um die Frage kreisen, was kritische Kunstproduktion auf der einen und feministische Kunst-, Bild- und Medienwissenschaften auf der anderen Seite einander zu bieten haben. Damit soll nicht einfach einem wechselseitigen Desiderat begegnet werden, sondern zur Diskussion steht, wie eine solche Begegnung die jeweiligen Felder verschiebt – auf beiden Seiten. So folgte die Ausstellung „ongoing – feminism & activism“ vor zwei Jahren trotz und vor allem wegen des umstrittenen Argumentationsfeldes der Notwendigkeit, aus feministischer Perspektive eine Politisierung ästhetischer Praktiken und Produktionsformen ebenso wie eine aktivistische Reflektion von Machtstrukturen und globalen Entwicklungen vorzunehmen. Und obgleich der Kunstbetrieb suggeriert, dass engagierte feministische Haltungen scheinbar selbstverständlich zum Referenzkanon dazu gehören, lässt sich doch immer wieder aufs Neue das Gegenteil feststellen. In der Konzeption der aktuellen Ausstellung „Protest und Widerstand“ in der 5020 stand die Frage, wie ein kritisches Potenzial der Kunst im Politischen wirken kann, im Vordergrund. Somit sind es in erster Linie die Schnittstellen zwischen Kunst und politischem Aktivismus, die in den ausgestellten Arbeiten wirksam sind; dabei geht es um konkrete Kollaborationen, um thematische Berührungen aber auch um künstlerische Mittel, die zum Widerstand gegen Machtstrukturen genutzt werden.
Sonja Eismann, Wien/Berlin/Zürich spricht über <Re-Punk Electronic Music!> sound lectures sowie über ihre Arbeiten rund um Rrepräsentation von Frauen und Musik in den Medien.
Elke Zobl, Salzburg/Wien (Moderation)
Wo? In der Galerie 5020. Wir freuen uns auf eure Teilnahme! (Bitte um Anmeldung unter elke@grassrootsfeminism.net). Danke.
Biographien:
Isabel Reiss
lives as curator, filmmaker and musician in zurich and munich. For two years she was the chief-curator at the gallery space Lothringer13/LADEN in munich. For one year she curated the video program at the gallery Römerapotheke in zurich, whereby she also initiated a screening and lecture series. At the Young Art Fair BASEL she curated the project space Kaskadenkondensator at the LISTE 2006 along with Alice Cantaluppi and Andrea Thal. 2007 she curated the group exhibition „lost and Found“ at the Shedhalle in zueich, along with Anna Voswinckel and Alice Cantalupi. 2004 the debutalbum of her band Mosh Mosh was released on the label Echokammer. Since the same year she is initiator and editor of the Magazine „Elend und Vergeltung“, in which some famous and almost famous cultural producers write about strange music or films and culture in general. She won a project grand from the Bavarian State Ministry of Culture and realised the documentary „Bigger than Us“. Her films have been shown at various international festivals and „Bigger Than Us“ got nominated for the festivalprice of the Hip Hop Filmfestival in Atlanta USA. Her artistic catalogue is titles „Living Like a Duck“ and was printed in 2003.
www.mosh-mosh.com
www.myspace.com/hektorundrositha
www.myspace.com/moshmosh2000
www.lothringer13.de/LADEN
www.elendundvergeltung.com
www.tunnelrecords.net/Toni
www.tunnelrecords.net/biggerthanus
Rosa Reitsamer ist Soziologin und DJ.Seit 2004 erarbeitet sie gemeinsam mit Manuela Schreibmaier das Programm für den Raum „aRtmosphere“ (www.artmosphere-vienna.net) in Wien. 2006 publizierte sie gemeinsam mit Rupert Weinzierl die Anthologie „Female Consequences. Feminismus. Antirassismus. Popmusik“ (Löcker Verlag), 2008 gemeinsam mit Marina Grzinic die Anthologie „New Feminism. Worlds of Feminism, Queer and Networking Conditions“ (Löcker Verlag). Zur Zeit arbeitet sie an einem Forschungsprojekt zu Wiener Musikszenen an der Universität für Angewandte Kunst Wien und schreibt ihre Dissertation zu Karrieren von Wiener DJs.
Anna Voswinckel arbeitet als Grafikdesignerin, Fotografin und Kuratorin in
Berlin. Sie hat die Ausstellung „Lost&Found – Von Verlusten und Strategien
der kulturen Selbstermächtigung“ gemeinsam mit Isabel Reiss und Alice
Cantaluppi kuratiert.
Hildegard Fraueneder, Kunstwissenschaftlerin, lehrt an der Universität Salzburg, der Universität Mozarteum und an der MultiMediaArt der FH Salzburg, Autorin und Herausgeberin mehrerer Publikationen zu aktuellen Diskursen über Kunst und öffentlicher Raum, Stadt und Repräsentation, Medientechniken und Körperbilder in feministischen und postkolonialen Perspektiven. Leiterin des Kunst- und Diskursraumes galerie5020. www.galerie5020.at
Reni Hofmüller, Graz (19.6.1966 -)
Künstlerin, Musikerin, Komponistin, Organisatorin, Kuratorin
Projekte in den Bereichen: Konzert, Performance, Video, Photo,Installationen, Internet, Computer allgemein; Organisationstätigkeit im Kunstbereich (Eva & Co., Die ESC), Freies Radio (Radio Helsinki), Zugangsmöglichkeiten für Kunstschaffende zum Internet ( mur.at), Initiierung der mailing-liste 42, 2001 – 2005 Teil von LTNC, seit 2005 Mitglied des Institut für Medienarchäologie
seit 2005 Teil des Eclectic Tech Carnival http://eclectictechcarnival.org/
Beschäftigung mit Linguistik, Spanisch, Musikwissenschaft, Geschichte, Biologie; Medienaktivismus, Selbstorganisation, DIY/DIT
Gesangsausbildung, Seminare zu Improvisierter Musik, Workshops zu Computer, digitale Klangbearbeitung, Internet, Linux
Sonja Eismann arbeitet als Publizistin und Kulturwissenschaftlerin in Berlin/Wien zu weiblichen Repräsentationsformen in der Popkultur. Sie ist Herausgeberin des Sammelbandes „Hot Topic. Popfeminismus heute“ (2007).
Elke Zobl (Salzburg/Vienna, Austria) holds a PhD in Art History and Cultural Studies (Academy of Fine Arts, Vienna). She has done postdoctoral research at the University of California San Diego, USA, and currently holds a postdoctoral fellowship at the Academy of Fine Arts Vienna for the project “Young women as creators of new cultural spaces”. Since 2001 she is running the web site “Grrrl Zine Network” (www.grrrlzines.net) and holding and organizing zine workshops and exhibitions.
Add comment Oktober 17, 2008
Von der Riot Grrrl Bewegung zum Third Wave Feminism: Feministische Selbstpublikationen und Medien-Aktivismus
15. Oktober 2008, 14–17:30 (Galerie 5020)
Mit Kim Schwenk, San Diego, USA (Herausgeberin von Grrrl Noire, Zine Workshops, www.gzagg.org)
Rafaela Drazic, Kroatien (Herausgeberin von Unzine, www.unzine.org/)
Jenny Gunnarsson, UK/Schweden (Forschung zu feministischen Zines in Schweden)
Cristiane Tasinato und Marissa Lobo, Linz/Brasilien (MigraZine, Maiz, www.migrazine.at)
Sonja Eismann, Wien (Herausgeberin von Missy Magazine, http://missy-magazine.de)
Elke Zobl, Salzburg/Wien (Grrrl Zine Network, www.grrrlzines.net).
Im Rahmen des Workshops haben wir ein Zine produziert (kann als pdf heruntergeladen werden): zine_october15_2008
Many thanks to all (esp. those who have travelled far) for coming and participating so actively!
Add comment Oktober 17, 2008
Veranstaltungsserie: Neues aus der dritten Frauenbewegung
Kunst, Medien und Aktivismus der neuen Frauen-Generation
Die Dritte Frauenbewegung, die in Nordamerika unter dem Begriff „Third Wave Feminism“ bekannt ist, fängt langsam an, auch in Europa bzw. Österreich Fuß zu fassen und die geschlechterpolitische Landschaft bedeutend zu verändern. Der Third Wave Feminism bedient sich einer Vielzahl von unkonventionellen Kommunikationsstrategien, die vom punkigen Fanzine über queer-feministische Festivals bis hin zu aktivistischen öffentlichen Nähaktionen reichen können. Dadurch werden die Nutzung von öffentlichem Raum sowie klassisch „feminine“ Tätigkeiten ganz neu definiert und alte Denkmuster hinterfragt.
Im Rahmen dieser Veranstaltungsserie laden wir Euch ein, gemeinsam mit Künstlerinnen, Aktivistinnen und Medienproduzentinnen, Neues aus der dritten Frauenbewegung zu diskutieren!
Programm:
15. Oktober 2008, 14–17:30: From the Riot Grrrl movement to the Third Wave: Feminist self-publishing and media activism (in Englisch)
Mit Kim Schwenk, San Diego, USA (Herausgeberin von Grrrl Noire, Durchführung von Zine Workshops, www.gzagg.org); Rafaela Drazic, Kroatien (Herausgeberin von Unzine, www.unzine.org/), Jenny Gunnarsson, UK/Schweden (Forschung zu feministischen Zines in Schweden), Cristiane Tasinato, Brasilien und Marissa Lobo (MigraZine, www.migrazine.at), Sonja Eismann, Wien (Herausgeberin von Missy Magazine, http://missy-magazine.de ) und Elke Zobl, Salzburg/Wien (Grrrl Zine Network, www.grrrlzines.net).
19. November 2008, 14–17:30: Die gegenwärtige Frauenbewegung in Musik und Kunst
(in Deutsch)
Mit Isabel Reiss, Zürich (Kuratorin und Musikerin), Rosa Reitsamer, Wien (Herausgeberin von New Feminism), Reni Hofmüller, Graz (http://renitentia.mur.at/); Hilde Fraueneder, Salzburg (Galerie 5020), Sonja Eismann, Wien und Elke Zobl, Salzburg/Wien.
10. Dezember 2008, 13–16:30: Do-It-Yourself Feminismus am Beispiel von Ladyfesten, Radical Crafting und Cyberfeminismus (in Englisch)
Mit Verena Kuni, Frankfurt am Main (Cyberfeminismus, www.kuni.org/v/), Red Chidgey, UK (Feminist Action Forum, Ladyfest Archive, www.redchidgey.net), Stephanie Müller, München (ragtreasure und Ladyfest München, www.ragtreasure.de/, www.ladyfestmuenchen.org/), Bettina Mooshammer und Eva Trimmel (Wien, Ladyspace Projekt), Wally Sallner, Elke Gaugele, Lisbeth Freiß, Wien, Sonja Eismann, Wien/Berlin und Elke Zobl, Salzburg/Wien.
Wo: Galerie 5020, Sigmund-Haffner-Gasse 12/1 – A-5020 Salzburg / tel: 0662 848817. www.galerie5020.at/. Freier Eintritt!
Wir bitten um Anmeldung eine Woche vor den Veranstaltungen unter elke@grassrootsfeminism.net. Informationen unter: http://thirdwavefeminism.wordpress.com/
Mit Unterstützung des Büros für Frauenfragen & Chancengleichheit des Landes Salzburg, des Landes Salzburg (Kunst- und Kulturförderung) und des Frauenbüros der Stadt Salzburg.
Biographies
Kim Schwenk (San Diego, USA)
In a small Indiana town, Kim Riot picked up a paint brush at age 5 and proceeded to paint her face in the manner of Black Sabbath’s self-titled album cover. An appropriately chosen black sheep of the family, she turned her back on practicality and decided that the only way to excel in life was to graduate with a non-money making, trivial, and subjective degree. She has worked slogging tacos, delivering newspapers, as an art museum grunt, and a puppeteer. Her day job suffices to manage her exorbitant music budget, so a moonlighting journalism career replaces the daily monotony. Making the most of heavy metal connoisseurship, she gorges on a steady palette of extreme metal, occultism, rarely published zines, and 60s-70s biker flicks. Sometimes, those themes even show up in her art. When not rifling through rare books and manuscripts, she enjoys being radical, viking fashion accessories, and insurgent bicycle gangs. www.gzagg.org
Rafaela Drazic (Split, Croatia)
Visual communication designer (MA graduated), working mostly for cultural and non-profit organisations. Rafaela is author, editor and graphic designer at online zine for expression of minority thinking Unzine, www.unzine.org.She is member of the Association For Promotion Of Human Rights And Media Freedoms and Art and Culture Association in Croatia. In 2005 she designed various publication for the Museum of Contemporary, Art Zagreb and in 2006, while working in Barnbrook Design studio in London, she participated in ‘Black Gold Project’ – a project about American war on terror. From 2007 she works as a freelance designer and teaching assistant at the Department of Visual Communication Design at Arts Academy, University of Split, Cro. Exhibited in various exhibitions and festivals. Awards: Croatian Designers Society, 2006, Magdalena – Creative Communication Festival, 2003. European Home, 2000. hello@rafaeladrazic.net, www.rafaeladrazic.net
Jenny Gunnarsson Payne (UK and Sweden) has gained a PhD in Ethnology at the Department of Culture and Media, Umeå University, Sweden, and is currently teaching at the Department of Sociology, University of Essex, UK. She is also organising and lecturing at the international postgraduate summer course Perspectives on Discourse Analysis: Democracy, Politics, and Social Change,at Umeå University from June 2008. Her publications include, among others, “The Logics of Sisterhood: An Ethnological Study of Feminist ‘Zines” (in: Summary Up 2006, Faculty of Humanities, Umeå university, 2006), „Passion, politik, estetik” (in: Provins 2:2004), “En veganfeministisk idéhistoria” (in Provins 1:2008), and ”Svartluvor, poliser och fredliga demonstranter” (in Gatans Politik 2002). Her paper “Representing Sisterhood: Reflexivity as Limit-Attitude in Feminist Research” is currently under review (Essex Working Papers, University of Essex). Her dissertation has been entitled with “The Logics of Sisterhood: An Ethnological Study of Feminist ‘Zines” (2006).
Cristiane Tasinato geboren 1971 in Maúa, São Paulo / Brasilien. Sie studierte Sozialwissenschaften in Brasilien und schloss ein Post-Graduate-Studium in Umwelt- und Wasserberatung ab. Sie lebte siebenundzwanzig Jahre in Brasilien, zog dann nach Italien, wo sie anderthalb Jahre blieb, war in der Folge anderthalb Jahre in Großbritannien und ist nun seit fünf Jahren in Österreich. Sie war in Brasilien im Rahmen des Projektes „Regeneration Scheme“ tätig, bei dem es darum ging, Communities bei der Selbstermächtigung, dem Zu-AutorInnen-eines-Erneuerungsprozesses-Werden zu unterstützen, um den durch improvisierte Unterkünfte und Infrastruktur entstehenden Zerfall zu minimieren. In Österreich gibt sie nun Privatunterricht in Portugiesisch. Sie hat sich bereits an verschiedenen Projekten von maiz beteiligt – einige Beispiele: Labor für Performance und postdramatisches Agieren 4; Strategie der Eindringlinge -Öffentlichkeiten reflektieren, in Besitz nehmen und gestalten; Ras Migras – Antirassistische Strategien am Arbeitsmarkt; Empica – Politischer Antirassismus in der Bildungsberatung. Seit 2006 als Koordinatorin des Projekts MigraZine online Magazine, von und für Migratinnen (www.migrazine.at) tätig.
Marissa Lobo ist Aktivistin, arbeitet seit 4 Jahren bei Verein Maiz im Kulturbereich und als Multiplikatorin in der transnationalen Kooperation vom Equal Projekt 2. Sie ist die Obfrau und Koordinatorin von verschiedenen Projekten im Verein Forum Interkulturalität. Sie ist Teil im Redaktionsteam der Kupf Zeitung und hat in Brasilien Geschichte studiert und jetzt studiert sie (post)konzeptuelle Kunst an der Akademie der Bildenden Künste Wien.
Sonja Eismann Eismann arbeitet als Publizistin und Kulturwissenschaftlerin in Berlin/Wien zu weiblichen Repräsentationsformen in der Popkultur. Sie ist Herausgeberin des Sammelbandes „Hot Topic. Popfeminismus heute“ (2007).
Elke Zobl (Salzburg/Vienna, Austria) holds a PhD in Art History and Cultural Studies (Academy of Fine Arts, Vienna). She has done postdoctoral research at the University of California San Diego, USA, and currently holds a postdoctoral fellowship at the Academy of Fine Arts Vienna for the project “Young women as creators of new cultural spaces”. Since 2001 she is running the web site “Grrrl Zine Network” (www.grrrlzines.net) and holding and organizing zine workshops and exhibitions. Sie lebt und arbeitet in Salzburg und Wien. Kontakt: elke@grassrootsfeminism.net.
Add comment Oktober 1, 2008
Herzlich willkommen
zum Blog von
Third Wave Feminism: Geschichte, Inhalte und Medien der Dritten Frauenbewung
Hier gibts Neues aus der dritten Frauenbewegung zu Kunst, Medien und Aktivismus der neuen Frauen-Generation.
Add comment September 3, 2008